Auszeichnung der Forschungswerkstatt als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

 

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Staatssekretär Dr. Thomas Griese und Landrat Dr. Hirschberger übergeben Auszeichnung an museums- und umweltpädagogisches Vorzeigeprojekt.

Preisverleihung UN-Dekade

Die Auszeichnung der „Forschungswerkstatt für Menschen ab 5“ des Pfalzmuseums für Naturkunde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt fand am 21.04.2017 in der Zehntscheune auf Burg Lichtenberg im Landkreis Kusel statt.
Würdigende Grußworte sprachen (v. links): Dr. Frank Wieland, Direktor des Pfalzmuseums für Naturkunde; Dr. Sebastian Voigt, Leiter des Urweltmuseums- GEOSKOP; Dr. Winfried Hirschberger, Landrat des Landkreises Kusel; Dr. Jürgen Ott, Präsident der POLLICHIA e.V.; Dr. Thomas Griese, Staatssekretär des Umweltministeriums RLP; Wolfgang Lutz, Zweckverbandsvorsteher Pfalzmuseum für Naturkunde. In der Mitte freuen sich Ulrike Nagel (li), Dezernentin der Kreisverwaltung Kusel und Ute Wolf M.A., Initiatorin und Leiterin der Forschungswerkstatt über Urkunde und Auszeichnung.

Preisverleihung UN-Dekade, Staatssekretär Dr. Thomas Griese

Das Grußwort zur Auszeichnung der „Forschungswerkstatt für Menschen ab 5“ als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt am 21. 04. 2017 auf Burg Lichtenberg im Landkreis Kusel sprach Staatsekretär Dr. Thomas Griese als Vertreter des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz.
Das Projekt „Forschungswerkstatt für Menschen ab 5“ am Pfalzmuseum für Naturkunde hat beim Projektwettbewerb überzeugt. Die Jury sieht hierin ein attraktives Angebot, das Naturverständnis und das Bewusstsein für Biologische Vielfalt in der jungen Generation zu stärken. Ziel der UN-Dekade Biologische Vielfalt von 2011-2020 ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Die Auszeichnung beispielhafter Projekte soll dazu beitragen.

Preisverleihung UN-Dekade, Ute Wolf, Leiterin Forschungswerkstatt

Seit 1989 wird in der von der Natur- und Erziehungswissenschaftlerin Ute Wolf initiierten „Forschungswerkstatt für Menschen ab 5“ am Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum das Motto der UN-Dekade Biologische Vielfalt – leben.natur.vielfalt – nachhaltig gelebt.



Thallichtenberg (RLP), 21. April 2017.
Seit 1989 bringt die „Forschungswerkstatt für Menschen ab 5“ Menschen unterschiedlichen Alters biologische Vielfalt nahe. Dabei stellt sie eine Verbindung zwischen Wissenschaft, Natur und Bildung her. Das museums- und umweltpädagogische Projekt gehört zum Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum Bad Dürkheim und seiner Zweigstelle auf Burg Lichtenberg bei Kusel. Für vorbildliche Vermittlung des Werts der biologischen Vielfalt wird die Forschungswerkstatt heute als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet. Die Auszeichnung übergeben Dr. Thomas Griese, Staatssekretär des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums, und Dr. Winfried Hirschberger, Landrat des Landkreises Kusel, auf Burg Lichtenberg an Ute Wolf M.A., die Initiatorin und Leiterin der Forschungswerkstatt. Die Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt für die „Forschungswerkstatt für Menschen ab 5“ des Pfalzmuseums für Naturkunde findet in einer lebendig gestalteten Atmosphäre statt, die dem Charakter der Forschungswerkstatt entspricht. Inmitten einer gelebten Vielfalt von jüngsten Forschungswerkstatt-Kindern bis zum ältesten Naturschützer und in Anwesenheit zahlreicher langjähriger Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter überbringt Umweltstaatssekretär Dr. Thomas Griese das Grußwort des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten und die persönlichen Grüße von Frau Staatsministerin Ulrike Höfken. Er würdigt im Namen einer überzeugten Jury die „Forschungswerkstatt für Menschen ab 5“ als attraktives Angebot, das vorbildhaft das Naturverständnis und das Bewusstsein für Biologische Vielfalt in der jungen Generation stärkt – und das schon seit vielen Jahren. Ziel der Forschungswerkstatt ist es, die Teilnehmer partizipatorisch, naturwissenschaftlich-biologisch und emotional an die Bedeutung der Biodiversität heranzuführen.  Die Forschungswerkstatt hat einen stationären und einen mobilen Teil. In den Museen vor Ort gibt es Arbeits-Spielräume, ein Expeditionsbüro, ein Forschungslabor und eine Museumswerkstatt. Als anerkannte schulnahe Bildungseinrichtung kooperiert das Projekt auch mit Schulen, vielen Fort- und Weiterbildungseinrichtungen und Universitäten. Mit dem mobilen Teil "Pfalzmuseum unterwegs mit dem ArtenFinder" kommt die Forschungswerkstatt in rheinland-pfälzische Schulen und unterstützt Schulklassen bei der Erfassung des Artenspektrums. Die Schüler werden dabei zu Bürgerwissenschaftlern. So hat die Forschungswerkstatt mit ihren Teilnehmern bereits einen wesentlichen Beitrag zur Sammlung naturwissenschaftlich relevanter Daten beigetragen.  Im Jahr 2014 erhielt die Forschungswerkstatt den Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz.

Presseartikel zum Thema:
Die Rheinpfalz, Südwestdeutsche Zeitung, 21. April 2017
UN-Lob für kleine Naturforscher
(PDF, 1,2 MB)